Rechercheberichte

Das Schöne an meinem Beruf ist auch das Erkunden von Golfregionen und vor allem das Testen neuer Golfplätze. Eine Tätigkeit, der ich jeden Tag nachgehen könnte.  

Teil 1: 

MILLIONÄRSGOLF beim GC Castiglion del Bosco

 

Oder wie funktioniert eigentlich ein echter privater Golfclub ?

 

Wie oft nehmen wir Golfer diese Bezeichnung in den Mund und wissen eigentlich gar nicht was das ist, oder ? Den wahren privaten Golfclub a la Augusta gibt es nur in den USA ? No, Signore e Signora, im Süden der Toskana residiert seit gut einem Jahr „Castiglion del Bosco“ oder wie der Insider sagt CDB. Selbst Franz Beckenbauer und Boris Becker haben hier noch nicht gespielt weil sie keine Einladung hatten. Und für Greenfee funktioniert das auch nicht, das gibt es nämlich gar nicht. Sowieso gibt es gar keine offiziellen Preise. Auch nicht im kleinen feinen Clubhaus bei der Speisung oder beim Thema Aufnahmegebühr oder Jahresbeitrag.

Hier ist alles anders was ich jemals auf einem Golfplatz erlebt habe. Und das waren wegen meinem Job bisher immerhin 246 verschiedene Exemplare „all over the world“.

Hier im Herzen des Brunello di Montalcino Weingebiets unterhalb von Siena befindet sich ein 19 (!) Loch-Platz ähnlich einem Gemälde – perfekt wie aus einem Guss. Das Design der Bahnen, die Ausstattung, der Pflegezustand, Umfeld, Ausblicke, Farben, Geruch – alles einmalig, alles umwerfend komponiert!

Dieser Tom Weiskopf - Kurs hat mich schlicht in eine andere Sphäre katapultiert. Erstens wegen der totalen Stille/Ruhe auf dem Platz, wir waren die einzigen Golfer an diesem Tag, weil keines der offiziell 93 Mitglieder an diesem sonnigen Montag im Lande war. Die Mitglieder kommen übrigens aus den USA, Schottland/England, Belgien und auch einer aus Deutschland (natürlich keine Namensnennung) und kein einziger aus Italien.

Zweitens alle Mitarbeiter des Clubs aber waren nur um unser Wohl besorgt, sprich der schottische Golflehrer Alex (natürlich aus St. Andrews) überreichte uns die Scorekarte und eine Art lyrische Abhandlung im DIN A 5 Format von Tom Weiskopf persönlich über die einzelnen Löcher mit einer Handzeichnung um besser zum nächsten Loch zu kommen. Selbstverständlich gibt es keine und auch wird es auch in Zukunft keine Abschlagtafeln oder NEXT TEE Hinweise – ein Mitglied kennt eben seinen Platz. Bevor wir überhaupt starten durften, erhielten wir auf der Terrasse 45 Minuten lang eine Art Kopfmassage in Sachen Philosophie des Golfclubs. Dem Eigentümer, der italienische Modezar Salvadore Farragamo, geht es bei CDB nicht um die schnöde Vermehrung von Geld mit exklusiver Kundschaft. Nein, hier geht es um das Gesamtgefühl in privatem schönst möglichen Rahmen dem liebsten Hobby nachzugehen. Alles natürlich „entre nou“ und immer zur Verfügung. Ganz einfach, oder ?

Als wir dann endlich abschlagen durften, war mein Unterkiefer in permanenten geöffneten Zustand. Auf einer Gesamtfläche von 200 ha (so gross wie 2-3 „normale“Golfplätze ) ziehen sich satte dunkelgrüne Fairways wie aus dem Prospekt durch die leicht hügelige toskanische Landschaft, wirklich keine kahlen Stellen, keine verbrannte Abschnitte, keine Pitchmarken auf den Grüns – fast schon alles surreal. Wie ist so etwas überhaupt möglich – dann noch in Italien ? Hier noch zwei kleine Extras: Die Bahn 13 ist das längste Par 5 in Europa mit 685 Yards. Natürlich sind alle Angaben in Yards damit sich die amerikanischen Mitglieder nicht umstellen müssen. Und es wurde eine echte 19. Spielbahn, ein hübsches Par 4, gebaut falls bei einem Turnier ein Stechen erforderlich sein. Das soll alte schottische Tradition sein.

In unserem mit verschiedenen Softgetränken bestückten E-Cart fuhren wir absichtlich langsam um alle Eindrücke zu inhalieren: Alle Entfernungsangaben sind natürlich in Yards wegen der amerikanischen Kundschaft natürlich. Nach einer knappen Stunde seelenlos allein auf dem Platz, unterwegs stießen wir auf edel gekleidete Herren im besten Freizeitlook am Fairway-Rande: Ach ja, die Greenkeeper. Nicht nur schick sondern auch echt verwundert über

 

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".. ein Erlebnis der besonderen Art - Modry Las in Polen. Eine Kurzreise, die wir lange in guter Erinnerung behalten werden!" August 2013

Karin und Klaus V. vom GCC Seddiner See

 

"Hi Dörte,

hat super geklappt alles!  Nur 3,5 Std. Flug in die Sonne. Herrliche mediterrane Landschaft. Modern gestaltetes Resort und ein beachtlicher Golfplatz-gut gepflegt und herausfordernd. Deutsche haben das Korineum wohl noch nicht entdeckt. Wohnen in separatem Haus schön oben mit tollem Blick." April 2014

Ciao - Deine Claudia L. und Gisela J. aus Berlin 

 


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